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Füttern allein ist keine Tierliebe: 10+ Katzen aus Raum Rehna aufgenommen

Vor und nach Weihnachten hat uns eine große Katzen-Fangaktion beschäftigt. Der Besitzer hatte die Tiere über Jahre angefüttert, weil sie ihm Leid taten. Aber über die unkontrollierte Vermehrung hatte er sich leider keine Gedanken gemacht...

Auf dem Foto seht ihr "Pina". Sie ist eine von ca.10-14 Katzen, die wir mit Hilfe aus einem Ort bei Rehna gefangen haben. Die Katzen waren leider nicht kastriert etc. und hatten sich entsprechend unkontrolliert vermehrt. Viele der Katzen sind sehr jung. Sie haben aktuell sehr viel Angst vor uns, aber wir sehen durchaus großes Potenzial, dass sie den Menschen kennen und mögen lernen und in schöne Zuhause ausziehen können. Die ersten zwei sind zumkindest schon mal von der Quarantäne in unser Katzenhaus umgezogen, befinden sich aber noch in der Eingewöhnung und wir lernen sie jetzt richtig kennen.

Morgen bekommen wir weitere 4 Katzen aus dem Fall. Diese gehen auch direkt zu Kastration, damit der Aufenthalt in unserer Quarantäne nicht unnötig lang ist. Glücklicherweise sind alle Katzen in einem sehr guten Gesundheitszustand. Wir halten euch bei diesem Fall auf dem Laufenden. Im Tierheim wirds halt auch irgendwie nie langweilig! ;-)

An diesem Fall sieht man gut, dass Tierliebe auch immer weitreichende Verantwortung mit sich bringt! Und sei es nur dass man es gut meint und die hungernden Katzen sättigt. Das reicht aber nicht aus! Mindestens genauso wichtig ist es, die Vermehrung zu unterbinden und weiteres Tierleid so gar nicht erst entstehen zu lassen!